Der Blog - aktuelles aus dem Verein

Wolters Kluwer unterstützt Refugee Law Clinics

Das Asyl- und Ausländerrecht ist selbst für uns Rechtsberater oftmals sehr unübersichtlich, zudem erschweren Gesetzesänderungen die Orientierung. Umso wichtiger ist es daher, stets mit aktuellen Fachbüchern, Kommentaren und Rechtsprechungen versorgt zu sein. Durch die Kooperation des Bundesverbands der Refugee Law Clinics mit dem Verlag Wolters Kluwer haben wir nun breiten Informationszugang zu rechtlichen und praktischen Problemen und können daher auch in Zukunft unsere Mandanten kompetent beraten.

 

Beraterlehrgang vom 19. - 21. April

Bevor wir – die neuen Berater der Zivilrechtsabteilung – unsere Tätigkeit bei der Studentischen Rechtsberatung aufnehmen können, werden wir drei Tage lang auf Mandantengespräche und die gängigsten Rechtsprobleme vorbereitet. Nach einer Vorstellungsrunde haben uns die jetzigen Berater von ihren Erfahrungen berichtet. Danach ging’s zum gemeinsamen Mittagessen ins Padu, wo wir die erste Gelegenheit hatten, einander besser kennenzulernen. Nach dem Mittagessen folgten interessante Vorträge über die AGB-Kontrolle, das Verfassen eines Anwaltsschreiben und typische Mietrechtsfallen.

Am zweiten Tag hatten wir vormittags eine IT-Schulung, um uns mit dem neu eingerichteten Microsoft SharePoint vertraut zu machen. Am Nachmittag folgte ein Vortrag der Großkanzlei Skadden über das Mandantengespräch. Rechtsanwalt Simonot gab uns hilfreiche Tipps und verdeutlichte sein größtes Anliegen, indem er sich wie beim Club der toten Dichter auf den Stuhl stellte: „Gebt keine ad-hoc Beratungen!“  Bei dem anschließenden „get-together“  mit einem großen Kuchenbuffet hatten wir die Möglichkeit, noch offen gebliebene Fragen mit ihm persönlich zu klären.

Nach dem Fotoshooting am Freitag wandten wir in unseren neuen Teams unser Wissen bei einer Fallsimulation an. Den Beratungslehrgang ließen wir danach bei einem gemeinsamen Umtrunk im Innsteg ausklingen.

Die dreitägige Schulung hat uns neuen Beratern einen sehr guten Einblick in die Arbeit der studentischen Rechtsberatung gegeben und wir freuen uns schon, das Gelernte in unserem ersten Fall anwenden zu können.

 

Im Namen aller neuen Zivilrechtsberater bedanken wir uns herzlichst bei allen Beteiligten, die diesen Lehrgang ermöglicht haben.

 

Eure Marie, Karla, Sophie, Caro & Verena

Am Ende war die komplizierteste Aufgabe das Foto.

Drei Zentimeter links, nein, doch fünf Millimeter rechts, Kopf höher, Rücken gerade und jetzt ganz natürlich lächeln, bitte! Wir 17 Köpfe, die wir da also am Ende ganz entspannt und natürlich von den Fotos lächelten, hatten uns am Mittwoch mit unseren Gesetzen und Kuchen bewaffnet getroffen, um die BeraterInnenausbildung der Refugee Law Clinic zu durchlaufen. Über drei Tage vertieften wir noch einmal unsere Kenntnisse zum Verlauf des Asylverfahrens, bekamen Einblicke in die Organisation des BAMF aus der Innenperspektive und beschäftigten uns mit den Themen Kirchenasyl und psychischen Traumata bzw. dem Umgang damit in Beratungssituationen. Wir diskutierten, simulierten unsere ersten Beratungsgespräche und bekamen nochmal jede Menge Tipps von den erfahreneren BeraterInnen. Zwischendurch waren wir fleißig am gegenseitigen Namen- und Kennenlernen bei Kaffeetrinken, Pizzaessen und Innspaziergängen, sodass wir beim gemeinsamen Abschlussessen am Freitag auf spannende und abwechslungsreiche Tage zurückblicken konnten und wir jetzt mit einem guten Gefühl in unsere erste Beratung gehen werden.

 

Franziska, Caro, Luca & Sarah

 

Wenn´s im Seminarraum weihnachtlich duftet und tönt

Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot vom Vorstand der SRB ausging, dass sich alle Vereinsmitglieder versammeln würden. Und diese Mitgliederversammlung  war die dritte in der Zeit, da Prof. Dr. Kramer erster Vorsitzender des Vereins war. Und nicht jedermann, aber zumindest einige gingen, auf dass sie sich versammeln und über die spannende Tagesordnung mitabstimmen und feiern mögen, ein jeder in den SR 147 im Juridicum.

Als alle nahezu pünktlich erschienen waren, trat Prof. Kramer zu ihnen und der Vorsitzende sprach: Fürchtet euch nicht, in knapp einer Stunde werden wir die Tagesordnungspunkte durchgearbeitet haben!

Nun gut….

Nach doch immerhin  1 ½ Stunden endete schließlich der eher dröge, von vereinsrechtlichen Formalitäten geprägte, an Zahlen und Statistiken reiche, aber dennoch recht kurzweilig gestaltete offizielle Teil des Abends. Die Menge der Mitglieder zeigte sich durch ein Abstimmungsverhalten, das von einer vorbildlichen Einigkeit geprägt war, gnädig mit allen Teilnehmenden und wirkte so an einem zügigen und effektiven Verlauf der Sitzung tatkräftig mit.  Nach dieser  kurzen Zeitspanne konnte sogar freudig verlautbart werden, dass der bis dato dreiköpfige Vorstand in Gestalt von Saskia Littek und Thomas Ittner als Vorsitzende der RefugeeLawClinic Ergänzung gefunden hatte.

In vorweihnachtlicher Freude begab man sich schließlich in den nebenanliegenden adventlich geschmückten Seminarraum, um die erfreulichen Neuerungen des Abends in fröhlicher Runde zu feiern:

Von den bereitstehenden Tischen, welche an reichen Gaben übervoll waren, überdeckten köstliche Düfte die vorherrschende, mitunter wenig gefällige universitäre Geruchskulisse.  Die mitgebrachte Musikanlage dudelte indes vorweihnachtliche Kaufhausmusik….

Die teils eigens hergestellten Speisen und Heißgetränke ließen den Schluss zu, dass die Vereinsmitglieder nicht nur hervorragende RechtsberaterInnen sind, sondern ebenso die Klaviatur kulinarischer Schaffenskunst auf höchstem Niveau beherrschen.

So gingen die Stunden bei Meerrettichsuppe, Plätzchen, Glühwein und Lumumba ins Land. Die hochgestochenen juristischen Disputationen wichen zunehmend angeregtem Scherzen und Plaudern und so mancher startete sodann mit einem Glühweinkopf in die neue  Woche.

Im Seminarraum die Kerze brennt, ein Sternlein blinkt - es ist Advent.

 

- Constantin Beier

Zwischen „Flammkuache u Bächle“ - Das Symposium der Studentischen Rechtsberatungen in Freiburg

Bereits früh am Morgen machten wir uns, ebenso wie zahlreiche Mitglieder aus ganz Deutschland auf den Weg in die ehemalige badische Landeshauptstadt im Breisgau.

Direkt nach der Ankunft ging es zum Braisacher Tor, wo wir von Pro Bono Freiburg e.V. zusammen mit den ca. 40 anderen Teilnehmern des Symposiums begrüßt wurden. Nach einem Vortrag des Bundes Studentischer Rechtsberatungen (BSRB) über die überregionale Vernetzung aller deutschen Law Clinics, ging es zu Friedrich Graf von Westphalen, der mit Abstand größten Kanzlei in Freiburg. In einem interessanten Workshop erweiterten wir unsere Kompetenzen im Bereich des Umgangs mit der Mandantschaft. Der Abend wurde durch einen Stehempfang in den beeindruckenden Räumlichkeiten der Kanzlei abgerundet. Dabei wurde uns die Möglichkeit eröffnet mit den Teilnehmern und Anwälten ins Gespräch zu kommen und uns angeregt auszutauschen.

Der nächste Tag begann mit einem Vortrag von Rechtsanwalt Dr. Baumert zu den Grundlagen und Grenzen des Rechtsdienstleistungsgesetzes, das die Grundlage der Arbeit der studentischen Rechtsberatungen in Deutschland bildet. Anschließend gab uns Sylvia De Tar, Anwältin bei Cleary Gottlieb Steen & Hamilton und Mitglied bei Pro Bono Deutschland e.V., einen Überblick über die Pro Bono Tätigkeit und Arbeit der Law Clinics in den U.S.A.. Sie zog einen Vergleich zwischen den Law Clinics in den U.S.A. und in Deutschland. Für die Mittagspause hatten die Freiburger Studenten eine Stadtführung organisiert, die wir bei strahlendem Sonnenschein genießen konnten. Wir schlenderten an den Bächle durch die wunderschöne Altstadt einmal zum Münster und über Gässchen wieder zurück zur Uni.

Einer hitzigen Podiumsdiskussion über die unterschiedlichen Modelle der Rechtsberatungen folgte eine abschließende Präsentation eines Gründungsmitglieds von Pro Bono Freiburg und des derzeitigen Dekans der juristischen Fakultät der Albert-Ludwig Universität Freiburg, Prof. Dr. Boris P. Paal, LL.M. (Oxford).

Der Einladung der Freiburger gefolgt, probierten wir uns durch die badischen Spezialitäten wie Flammkuache und Tannenzäpfle-Bier. Im Anschluss gingen wir zur Lehramtsparty an der Uni und lernten so das Nachtleben der hiesigen Studenten kennen.

Mit frischem Wind in den Segeln starteten wir in den letzten Tag unseres Symposiums. Dieser begann mit einem Vortrag von RA’in Bettina Faller über die in Deutschland immer populärer werdende Mediation, die damit auch für uns Rechtsberater an Bedeutung gewinnt.

 

Den Abschluss bildete eine leidenschaftliche Diskussion über die zukünftige Vernetzung der studentischen Rechtsberatungen unter dem Dachverband des BSRB in Deutschland.

Insgesamt also ein gelungenes Symposium, das viel Spaß gemacht hat, von dem wir auch zu Gunsten unserer Mandanten profitieren werden!

 


- Christoph Halder, Ana Langer, Saskia Littek, Marianne Resch, Julia Weilhart

Ausbildung der neuen Berater

Bevor unsere Berater bei uns anfangen, werden sie in einer dreitägigen Ausbildungsveranstaltung ausführlich auf ihre Tätigkeit vorbereitet. Sie verfolgt das Ziel, ihre juristischen Kenntnisse in den am stärksten nachgefragten Rechtsgebieten zu spezialisieren und sie in für die Beratung wichtigen Fähigkeiten, wie dem richtigen Umgang mit dem Mandanten, zu schulen.

 

Die nunmehr vierte Ausbildungsveranstaltung der Zivilrechtsabteilung und die erste der Refugee Law Clinic, fanden zeitgleich vom 30.03. - 01.04.16 statt, wodurch die Berater bei gemeinsamen Programmpunkten und Pausen auch die Gelegenheit hatten, sich gegenseitig kennzulernen.

 

Das Programm wurde individuell auf die Zivilrechtsabteilung / Refugee Law Clinic abgestimmt und enthielt Vorträge, Seminare und selbstständiges Arbeiten im Team.

Symposium 2015 in Passau

Wir freuen uns vom 22.10.15 bis zum 24.10.2015 zusammen mit der Law Clinic für Medien- und Informationsrecht die Gastgeber des jährlich stattfindenden, vierten Symposiums studentischer Rechtsberatungen sein zu dürfen. Die Professionalisierung der studentischen Rechtsberatungen im Allgemeinen ist hier das erklärte Ziel dieser gemeinsamen Tage.

Die Vorträge von Herrn Prof. Dr. Kai von Lewinski, Herrn Prof. Dr. Thomas Sauer, Herrn Prof. Dr. Urs Kramer und Herrn Prof. Dr. Thomas Riehm zu Themen aus ihren jeweiligen Fachgebieten bilden zusammen mit den Vorträgen zur Kooperation mit Anwaltskanzleien von Herrn Rechtsanwalt Sebastian Kahlert, zum Inhalt des Berufsrecht von Herrn Rechtsanwalt Stephan Kopp und der Vorstellung des Bundesverbands studentischer Rechtsberatungen durch Herrn Alexander Hannemann bis hin zu versicherungsrechtlichen Fragen in eigener Sache, erläutert von Frau Rechtsanwältin Antje Jungk ein Potpourri der Möglichkeiten den eigenen Wissensstand zu erweitern und neue Perspektiven zu erlangen.

Daneben soll auch der kritische Blick nicht zu kurz kommen. So wird Frau Rechtsanwältin Julia Bauer die Konkurrenz der studentischen Rechtsberatungen zu regulären Anwaltskanzleien behandeln und eine Podiumsdiskussion wird sich mit der Beratertätigkeit als solche und den Motiven für eben diese auseinandersetzen.

Den Abschluss des Symposiums bildet dann der Blick über unsere Landesgrenzen hinweg nach Russland mit einem Vortrag von Frau Anna Tepliakova über die Arbeit der studentischen Rechtsberatung an der Sibirischen Föderalen Universität (SibFU) Krasnojarsk.

Den exakten zeitlichen Ablauf sowie die einzelnen Themen unserer Dozentinnen und Dozenten können Sie gerne dem unter dem Reiter „Symposium“ zu findenden Programm entnehmen.

Wir blicken mit großer Vorfreude auf diese gemeinsame Zeit und sind voller Zuversicht auf viele interessante, anregende und perspektivenöffnende Gespräche und Begegnungen.

Gründungssitzung 2013

Während der Gründungsveranstaltung am 27.11.2013 gab sich die Studentische Rechtsberatung e.V. ihren Namen und ihre Satzung. Als Vorstand wurden Herr Prof. Dr. Kramer (1. Vorsitzender), Frau Loredana Georgescu (2. Vorsitzende) und Frau Anna Lena Jessen (3. Vorsitzende) gewählt. Nach einer Abstimmung über die weiteren Tagesordnungspunkte, wurde die Gründunssitzung schließlich mit einem Glas Sekt beendet und der hiermit neue gegründete Verein gefeiert.

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